Vertrauen Sie IHM

Ruth 2:15-16
Und als sie wieder aufstand, um Ähren aufzulesen, gebot Boas seinen Knechten und sprach: Laßt sie auch zwischen den Garben auflesen und tut ihr nichts zuleide! Und ihr sollt auch aus den Ähren-Bündeln etwas für sie herausziehen und es liegen lassen, damit sie es auflesen kann, und ihr sollt sie deswegen nicht schelten!

Oft rechnen wir nicht mit den Möglichkeiten, die Gott hat. Wir vertrauen IHM einfach nicht, obwohl wir sagen, dass wir an IHN glauben. Ruth und Orpa hatten die Güte Gottes erlebt und doch ging nur Ruth mit zum Volk des lebendigen Gottes. Sie sagte: (Ruth 1:16) "...dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott!" und ging mit Naemi zum Volk Gottes. Wer sich so radikal für das Leben unter Gottes Volk entscheidet, der tut dies nicht aus eigener Kraft, sondern durch die Führung Gottes. Und hier möchte ich einhaken und Sie bitten, verlassen Sie doch Ihre eigenen Wünsche und lassen Sie sich von Gott führen. Das gilt für alle Gesellschaftsschichten, denn Gott ist für alle da.

Ich rede als erstes zu Geschäftsleuten. Hatten Sie schon einmal mit dem Finanzamt zu tun? Oft schimpfen die Menschen über dieses. Ich hatte auch viel mit dem Finanzamt zu tun, aber ich habe die Erfahrung gemacht, diese Menschen sind sehr gütig und entgegenkommend. Jetzt ein Wort zu den ALG2 Beziehern. Viele jammern, weil sie sich vom Amt nicht verstanden fühlen. Ich aber habe mit diesem Amt gute Erfahrungen gemacht. In vielen Dingen halfen sie mir und den Menschen, wegen denen ich vorstellig wurde. Ich kann heute sagen, Gott hat immer einen wunderbaren Weg gemacht. Warum? Weil ich mich zu dem Volk Gottes gehalten habe, den lebendigen Gott kennen gelernt hatte. Weil ich immer damit rechne, dass der Herr die Herzen der Menschen lenkt, auch derer in den Ämtern, und bete, bevor ich zu ihnen gehe.

So ging es Ruth bei Boas, diesem reichen Grundbesitzer. Dieser veränderte in diesem speziellen Fall alle Gesetze und machte es so, dass Ruth und Naemi reichlich gesegnet wurden. Dies durfte auch ich oft erleben. Sagt nicht die Bibel, dass wir für unsere Obrigkeit beten sollen, damit es uns gut geht?
Sehen Sie, und hier liegt das Geheimnis. Wir müssen Gottes Wort ernst nehmen. Gestern, Petrus tat dies nicht. Er saß plötzlich mit den Spöttern am gleichen Feuer. Aber heute sehen wir, wie Gott Ruth segnete, die beim Volk Gottes sein wollte. Gott war mit ihr und segnete sie reichlich. Und sehen Sie, genau das will Gott mit Ihnen tun. ER will sie reichlich segnen. Ach würden Sie IHM doch Ihr Vertrauen schenken so wie es Ruth tat und würden Sie doch anfangen, in diesem Vertrauen, Gott zu bitten. ER würde Ihnen immer helfen!

JESUS, das dürfen wir heute erkennen, ist die Garantie dafür, dass Gottes Hilfe nahe ist. Bringen Sie alle Ihre Not zu IHM, ER erhört Sie!

Gott segne Sie heute! Ihr Thomas Gebhardt